Vorsicht: Zecken bei Kindern und was zu tun ist

Es ist ein jährlich wiederkehrendes Szenario: Das Wetter wird wieder schöner, die Kinder spielen ungehaglich in der Natur und geben sich unwissend in eine große Gefahr: Zecken.

Vorbeugung vor Zecken

Aber kein Grund zur Sorge, denn diese Gefahr kann man bei rechtzeitiger und richtiger Behandlung, sowie Vorbeugung eindämmen. Das heißt man sollte vorbeugend den Kindern leichte, lange und wenn möglich hautabdeckende Kleidung sowie festes Schuhwerrk anziehen und Wanderungen durch hohe Gräser und Sträucher vermeiden. Insektenabweisende Duftstoffe bieten einen zusätzlichen Schutz. Diese kann man in jedem Drogeriemarkt erwerben, werden vor dem Aufenthalt im Freien aufgetragen und bieten für einen kurzen Zeitraum von einigen Stunden einen gewissen Schutz.

Zecken-Entfernung

Am Wichtigsten ist, dass man Kinder immer nach dem Spielen auf Zecken untersucht, vorallem an nicht offensichtlichen Stellen, wie die Achseln, Kniekehlen, Leiste oder hinter den Ohren, denn dies sind die bevorzugten Stellen der Zecken.
Hat man eine Zecke entdeckt, sollte man nicht hektisch werden, sondern zur Zeckenzange greifen und diese weit aufspannen. Dann packt man die Zecke so nah wie möglich am Kopf und dreht diese langsam heraus. Auf chemische Mittel wie Öle sollte verzichtet werden. Darauf zu achten ist, dass die Zecke vollständig, das heißt MIT Kopf, erwischt und entfernt wird. Anschließend sollte man die Stelle desinfizieren und mehrerer Tage über beobachten, ob es zu Rötungen kommt.

Zecken und deren Risiken

Im Zweifelsfall oder bei Komplikationen sollte man immer zum Arzt oder ins Krankenhaus fahren, denn Zecken bei Kindern übertragen zwei unterschiedliche Infektionen: Zum Einen die bakterielle LYME-Borreliose und die virale Frühsommer-Meningoenzephalitis,kurz FSME. Diese beidem Krankheiten weisen Unterschiede betreffend der Symptome, der Heilung, der Verbreitung sowie der Übertragung auf. Heutzutage kann man Kinder allerdings ab einem Alter von sechs Jahren bei jedem Arzt gegen FSME impfen lassen. Und diesen Schutz sollte man wahrnehmen – persönlich und für seine Kinder.

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